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Dienstag, 23. April 2013

Schnitzeljagd durch Berlin - Street Artist "JR" in der Hauptstadt


Ob an Brücken oder Hauswänden,  JR liebt es, mit übergroßen Gesichtern in schwarzweiß  Aufsehen zu erregen. Mit seiner aktuellen Reihe „Wrinkles of  the City“ macht der französische Street-Art-Künstler „JR“, dessen bürgerlicher Name unbekannt ist und auch bleiben soll, nun endlich Halt in Berlin. Nach Shanghai, Los Angeles und Havanna. Eine Ehre für Berlin. Über eine Woche war er mit seinem Team in der Hauptstadt unterwegs und tapezierte die Gesichter von in Berlin lebenden Rentnern an alte Fassaden.
Mit jedem seiner Projekt verbindet er eine Message, diese könnte sein: der Respekt vor dem Alter – sowohl alternden Menschen als auch den historischen Gebäuden gegenüber. Eine verwitterte Fassadenfläche also vergleichbar den Falten eines alternden Gesichts.

Für mich zählt JR, neben Banksy und Obey, zu den faszinierenden Künstlern unserer Zeit. Schon länger werden die Werke dieser und weiterer Street Artists auf dem Kunstmarkt zu steigenden Preisen verkauft. Eine echte Wertanlage. 

Ich kann mich für jegliche kreative Art von Straßenkunst begeistern, und ich rede hier nicht vom üblen Geschmiere und „Getagge“, sondern von Werken, bei denen  sich der Künstler was denkt, uns gewissermaßen eine Message hinterlässt, zum Denken anregt oder einfach nur Farbe ins triste Straßenbild zaubert. Eine interessante Entwicklung  und somit schmale Gradwanderung zwischen legal und illegal ist deren Art – JR bringt seine Kunstwerke aus Papier an die Wände, somit ist es nur bedingt Sachbeschädigung, es kann ja durch reichlich Wasser wieder abgelöst werden bzw. es löst sich über die Zeit von selber wieder ab.
Jedes einzelne Bild entsteht wie folgt: JR sucht sich Gesichter in der jeweiligen Stadt, fotografiert sie, entwickelt die Bilder, sucht die passende Fassade, lässt das Foto auf überdimensionale Große abziehen (besteht dann aus mehreren Papierbahnen) und diese werden dann mit reichlich Leim (da hat der Künstler sein eigenes Mischungsrezept) auf die auserwählte Wand gebracht.
 
Bild Nr.1
Bild Nr.2
Bild Nr.3
Bild Nr.4
Bereits 2011 streifte ich systematisch durch die Straßen von Los Angeles auf der Suche nach neuen Bildern von JR. Ich freute mich wie ein Schneekönig, wenn ich ein Neues entdeckte und mit meiner Kamera festgehalten habe. Nun durchkämme ich seit Tagen Berlin. 13 Bilder habe ich bereits ausfindig machen können, angeblich sollen es mehr als 15 sein. Mit dem Fahrrad unterwegs und die Kamera immer dabei ziehe ich meine Runden, in der Hoffnung wieder ein Bild zu entdecken oder einen neuen Hinweis zu finden. 
Bild Nr.5
Bild Nr.6

Bild Nr.7

Bild Nr.8
Bild Nr.9
Bild Nr.10

Bild Nr.11
Als ich vor einigen Tagen Bild Nummer 11 entdeckte kamen mir ein Paar Jungs aus JRs Team entgegen, auf die Frage nach dem Standort weiterer Kunstwerke schmunzelten sie nur und sagten, die Stadt wäre zu groß, um sich jeden Ort zu merken. Na wunderbar, dachte ich und wurde umso mehr zur Suche angestachelt.


Die Berichterstattung in den Berliner Medien hingegen war in meinem Augen sehr mau, der „Tagesspiegel“ brachte nur ein paar mickrige Zeilen und machte aus JR obendrein einen New Yorker. Und alle anderen, die was zu dem Thema brachten, schrieben alle das Gleiche. Schon etwas traurig. In Amerika sind Künstler wie JR, Banksy und Obey geradezu Popstars.
Selbst Beyonce und Jay-Z unterhielten sich jüngst länger auf der Art Basel in Miami mit JR über sein Projekt in Havanna, was sie wohl auch dazu brachte, sich prompt selbst ein Bild vor Ort zu machen. Sehr gewagt für einen Amerikaner, wo doch die direkte Einreise nach Kuba aus den USA unter Strafe steht. Aber gut, das zu vertiefen führt vom Thema ab.
Bild 13

Bild Nr.12
Wen ich mit meiner Begeisterung neugierig machen konnte, sollte sich in der Galerie Henrik Springmann http://www.galeriespringmann.de ein paar Werke von JR ansehen, die dort bis zum 25. Mai 2013 ausgestellt und gekauft werden können.  Des Weiteren wird eine wunderbare Dokumentation gezeigt über „Wrinkles of the City – La Havanna“, absolut sehenswert.
Bei meiner Begegnung mit JR zur Galerieeröffnung wirkte er sehr entspannt, trotz der ganzen Arbeit der vergangenen Tage. Er freute sich sehr über mein mitgebrachtes Geschenk - ein Foto eines seiner Werke in Los Angeles, was ich 2011 in meiner Nachbarschaft Echo Park aufgenommen und mit einem eigens handgefertigten Holzrahmen versehen habe.

JR hat Berlin schon vor einigen Tagen verlassen, um bei der Premiere seiner Dokumentation „Inside Out“ am 20. April 2013 beim New Yorker  TriBeCa Filmfestival dabei sein zu können. Via Instagramm veröffentlich er immer wieder neue Bilder seiner Werke, die er gerade erschaffen hat, so hat man stets das Gefühl mitzureisen und ihn bei seinem Schaffen auf der ganzen Welt zu begleiten.


Das war´s mal wieder kurz und knapp. Danke für`s Lesen und bis baldo,

Euer Echo Girl (photos copyright by Echo Girl)

Freitag, 14. Dezember 2012

Maui, Fleetwood Mac und Frank Sinatra



Bisher sind wir mit dem kurzfristigen Buchen von Unterkünften immer recht gut gefahren. Last-Minute-Angebote und so. Als wir jedoch heute morgen nach einer letzen Übernachtungsmöglichkeit auf Oahu schauen, wird uns beim Anblick der Preise ganz übel und wir kriegen Schiss. Was ist los? Wieso ist alles ausgebucht oder völlig überteuert? Die Antwort bekommen wir schnell. Neben den großen Surfweltmeisterschaften im Norden findet morgen in aller Frühe der Honolulu-Marathon statt, zu dem Läufer aus aller Welt anreisen, denn neben dem Marathon in Berlin, Boston, New York gehört der in Honolulu zu den gefragtesten, kein Wunder bei der Kulisse und dem wunderbarem Wetter. Das heißt: Bei allem Verständnis fürs Event nun Internet-Recherche bis die Finger glühen und ein Bett zum Schlafen gefunden ist. Nach einer guten Stunde und einigen Telefonaten atmen wir auf. Nicht ganz billig, aber immerhin, müssen wir nun nicht am Airport unsere Zelte aufschlagen oder gar im Auto übernachten. 30.000 Marathon-Gäste plus 2 haben nun ein Zimmer in Honolulu gefunden.

Schweren Herzens machen wir uns auf den Rückweg. Auf Raten einer Freundin kehren wir allerdings noch zum Lunch bei "Jameson´s by the sea" ein, einem kleinen Restaurant in Haleiwa. 

Wir kommen mit einem älteren Pärchen am Nachbartisch ins Gespräch, als ich versuche meine Meeresfrüchte-Allergie mit einem Stück rohem Ahi-Fisch (Yellow Fin-Thunfisch) zu überwinden. Die beiden leben seit 34 Jahren schon an der Nord-Küste und lieben es hier. Auf die Frage, ob sie jemanden wüssten, der hier vermietet, verneinen sie,  aber geben uns einen Tipp von einem Vermittlungsoffice. Wenig später dreht sich eine Dame vom Tisch hinter uns um und reicht uns einen Umschlag. Auf diesem stehen handschriftlich ihre Kontaktdaten. Sie raunt mir zu "Ich vermiete - meldet Euch" und zwinkert mir zu. Wow, so schnell kann´s manchmal gehen.  
Im übrigen ist Hawaii für alle, die gerne Fisch und Meeresfrüchte essen, ein wirkliches Paradies, ansonsten gibt es vereinzelt Food-Trucks, vor allem für Shrimps, ein paar asiatische Restaurant oder halt traditionell Burger und Fries. Nach der Stärkung machen wir uns landeinwärts auf den Weg nach Honolulu. 

Im Morgengrauen werde ich von lauten Jubelrufen und schrillem Getrööte wach. Nach kurzer Irritation ist klar, da war doch was - der Marathon. Ich trete auf den kleinen Balkon unseres Zimmers im 17. Stock und sehe einen unaufhörlichen Läuferstrom auf der Hautstrasse entlang fließen. Unzählige Schaulustige haben sich trotz der Uhrzeit (es ist 5 Uhr am Morgen!!!) mit eingefunden und feuern die Marathonläufer an. Wir packen unsere Habseligkeiten zusammen und finden uns schon wenig später im Shuttle zum Airport wieder.

Wenn auf den hawaiianischen Inseln mal wieder die Wolken tief hängen, spricht man hier nicht vom Smog oder Fog(Nebel), sondern vom Vog. Der aktive Vulkan auf Big Island pustet dann besonders stark den Rauch zu den anderen Inseln. Nettes Wortspiel, und es beweist die Hawaiianer haben Sinn für Humor.
Der Flug von Honolulu auf die Insel Maui dauert nur eine halbe Stunde. Dem Piloten kommen diese kurzen Distanzen zwischen den hawaiianischen Inseln sicher wie Busfahren vor. Wir landen pünktlich zum Frühstück in Kahului. 
Airport Kahului, Maui
Dieses Mal haben wir unser Auto bei "Dollar" gemietet. Auch da lohnt sich eine hartnäckige Internet-Recherche nach guten Preisen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.  Uns wird beim Verleih ein sogenanntes Upgrade angeboten - ein Van mit sieben Sitzplätzen, was wohl eher ein Downgrade bei den Benzin-Preisen ist. Nur Deppen sagen da "Ja", zumal die Insel sehr enge und zum Teil einspurige Straßen hat. Wir bleiben bei unserem Wunsch: einem kleinen Economy-Wagen. Nach etwas Wartezeit bekommen wir diesen dann auch. Unser erstes Ziel ist Lahaina. Ein historischer Küsten- und Hafenort, der  im Nordwesten gelegen ist. Man sieht gleich, dass Maui eine jüngere Insel als Oahu ist. Zwar ist der erloschene Vulkan grün bewachsen, weil die Wolken wegen seiner Höhe dort abregnen, aber an seinen Ausläufern sieht man an vielen Stellen der Insel noch das grobe und raue Lavagestein.



Lahaina ist ein wirklich entzückendes Örtchen mit einer Promenade, einem klitzekleinen Strand, etlichen Geschäften und einer Anlegestelle für die Fähre nach und von der Insel Molokai. 



Im "Pioneer Inn" , in dem wir ein ruhiges Zimmer finden haben bereits im Jahre 1961 Frank Sinatra & John Wayne  Szenen des Films "The Devil at 4 o`clock" gedreht. 






















Wir checken wir ein und schlendern etwas durch die Straßen, auf der Suche nach einem entspannten Ort zum Lunchen. Erstaunt bleibt mein Mann vor einem großen Restaurant-Schriftzug stehen. Fleetwood´s steht dort in schwarzen Lettern geschrieben. An einem kleinen Infostand wagen wir einen Blick in die Speisekarte. Das liest sich gut. Wir sind neugierig und gehen die Treppen hinauf ins Restaurant. 




Für die unter Euch, die wie ich nicht wissen wer oder was Fleetwood ist - der Namensgeber und Inhaber des Ladens ist Mick Fleetwood. Schlagzeuger und Gründer der Band "Fleetwood Mac". Sie brachten ihre erste Platte 1969 auf den Markt und verkauften in diesem Jahr mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. In den nächsten Monaten geht die Band noch mal auf eine kleine US-Tour.  
In der ersten Etage befindet sich eine Bar und das Restaurant, in dem wir an einem der Tische am Fenster mit Hafenblick Platz nehmen. 

Der Kellner stellt sich als Matt vor, bedient und berät uns. Das Geschmackserlebnis hat seinen Preis, ist es aber auch wert. Wir schlemmen und lassen uns Zeit. Matt erzählt uns ein paar Internas und gibt uns Tipps für unseren Tripp. Ein wirklich netter Typ, der am Ende auch noch zwei Worte Deutsch raus kramt, die er von seinem Besuch in Mainz noch übrig hat. Auf der Dachterrasse, die im marokkanischen Stil gehalten ist, kann man im Ürigen fantastisch den Sonnenuntergang beobachten.









Das war´s mal wieder kurz und knapp. Danke für`s Lesen, aloha und bis baldo,

Euer Echo Girl




Donnerstag, 10. November 2011

Berlin – Moskau – Hanoi


Am Aeroflot-Check-in-Schalter erwartet uns bereits eine lange Schlange. Die vorwiegend Russisch sprechenden Reisenden drängeln und können es gar nicht erwarten, an die Reihe zu kommen. Man hat fast den Eindruck das sei der letzte Flug dieses Jahr nach Moskau. Nebenan am Check-in-Schalter nach Minsk schaut die Dame hinterm Tresen gelangweilt auf ihre Fingernägel, weil kein Kunde sich blicken lässt.
Am Gate angekommen, steht erneut eine Schlange, obwohl noch reichlich Zeit bis zum Boarding ist. Verunsichert schaue ich auf mein Flugticket. Mich durchzuckt´s  -mir war mal was von Stehplätzen zu Ohren gekommen, die Air Berlin einführen wollte. Ich zücke mein Ticket und bin beruhigt als ich dick „Seat 9C“ lese. Puh, das ging noch mal gut.
Ich habe ja die These, das liegt am Handgepäck, das sich die Leute anstellen. Das ist nämlich immer so eine Sache. Ich versteh, ehrlich gesagt, nicht so recht, was an „ein Handgepäck pro Person“ so schwer zu verstehen ist. Da werden noch die Laptop-Tasche, der kleine Rollkoffer und die Anzugtasche in den Händen balanciert. Kein Wunder, dass die Airlines Zuschlag wollen bzw. darauf pochen, dass man wirklich nur ein Handgepäckstück mit sich führt. Und dann wäre das Problem mit der Schlange auch gelöst. Anyways.
Es kostete damals unseren Reiseberater etwas Überredungskunst, um uns beim Buchen des Fluges von Aeroflot zu überzeugen. Das Totschlagsargument war letztlich – ein neuer Airbus. Im Freundeskreis wurde ich für meine Gutgläubigkeit im Vorfeld sehr belächelt. Na ja, auf der Strecke Berlin – Moskau ist es schon mal keiner.











Von weitem sehe ich schon meinen Platz, und das mein Sitznachbar schon mal großzügig die Armlehne hochgeklappt hat. Da steh ich ja drauf. Demonstrativ klapp ich die erstmal wieder runter. Wieso muss ich mich den immer, nur weil ich schmaler bin, mit solchen Typen rumärgern, die breiter sind als ihr Sitz oder ausladende Zeitungen lesen. Ich will meinen Sitz für mich. Ums mit einer Szene aus „Dirty Dancing“ zu sagen: „Das ist mein Tanzbereich - das dein Tanzbereich.“
Die Stewardessen sehen in ihrer blauen Uniform mit frechem Hütchen ganz nett aus und begrüßen alle Gäste. 


Bei dem russischen Stimmengewirr werden bei mir Kindheitserinnerungen wach gerüttelt. Ich sehe den schimpfenden Zeichentrick Wolf aus „Hase und Wolf“ vor meinem geistigen Auge - die sozialistische Antwort auf „Tom & Jerry“ – er brüllt „Nu pogodi“, was soviel heißt wie „Na, warte!“. 




Bei der Getränkebestellung will ich höflich sein und ordere auf Russisch, jedoch kann ich die Gegenfragen der Stewardess nur mit Achselzücken beantworten. Somit führen wir das Gespräch auf Englisch fort. Peinlich. Fünf Jahre Russisch-Unterricht, und was ist geblieben? Fast nix. Na ja, es hat wenigstens dazu ausgereicht, um meinen Freund vor ein paar Jahren bei unserem Moskau-Urlaub durch die Stadt zu führen und Butter mit Brot im Restaurant zu bestellen. Das hat ihn beeindruckt, sagt er zumindest. 
Mit Klatsch und Tratsch halt vertreib ich mir die 2 ½ Stunden Flugzeit. So erfahre ich das Charléne und Albert nun doch glücklich sind, Mr. Clooney mit seiner Neuen an alte Urlaubsziele fährt und das Shia LaBeouf aus Echo Park, also meinem Hood in L.A., kommt. Die „Aeroflot Style“ hingegen möchte mich auf ihre russischen Wintertrends aufmerksam machen, dieses Jahr ganz überraschen: Pelz und Diamanten. Diese Faszination geht an mir ja komplett vorbei. Ach und Lacoste möchte mir weismachen, das man Polohemden nun überm Sakko trägt. Ich glaub das wird eher kein Trend.



Mit 30 Minuten Verspätung landet der Flieger in Moskau. Flitzen, Security Check, Passkontrolle, weiter flitzen zum  Abflugsgate. Zwischenzeitlich tickerte mir durch den Kopf, jetzt bloß nicht aufm Airport hängen bleiben. Das wär`s noch. Hapes Kunstfigur Gisela aus der Krüger-Werbung würde dazu nur sagen: „Nein, das möchte ich nicht!“ Mit Schwitzearm erreichen wir den Flieger. Unsere Reiseberater Herr Vischer sollte tatsächlich recht behalten – ein neuer Airbus empfängt uns. Jippi juh, das ging noch mal gut. Als Belohnung für den ganzen Stress ist mein Nachbarsitz frei. Jetzt heißt es nur noch Tragflächen enteisen, ein Standardprozedere auf dem Moskauer Airport und  los geht´s.
 Durch die Lautsprechanlage begrüßt uns der Kapitän und weist darauf hin, dass die Flugzeit 9 Stunden betragen wird und dass das Multimediasystem leider heute außer Betrieb ist. Das ist jetzt `nen Witz, oder?! Einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit und auf meinen leeren Nachbarsplatz setzt sich wortlos ein italienischer Herr mittleren Alters, der sich sofort ins Lesen seines Buch vertieft. Na das kann ja noch heiter werden. Die Flugzeit geht schnell rum, dank meines Freundes Udo, der mir glücklicher Weise noch vor meinem Abflug ein spannendes Buch in die Hand drückte. Die Verpflegung ist so lala, aber das bin ich schon gewohnt und habe meist ein Sandwich im Handgepäck dabei. 
Süßigkeit - russisches Konfekt




In Hanoi landen wir mit einer Stunde Verspätung um 10 Uhr morgens. Ich zittere schon etwas beim Gedanken an meinen Koffer. Wird er es in Moskau genauso schnell wie ich an Board geschafft haben? 




Einige Minuten der Spannung, bis ich ihn auf dem Laufband erblicke.  

Glücklich und etwas erschöpft vom Flug trete ich aus der Flughafenhalle und werde sofort umringt von etlichen Taxifahrern, aber darüber berichte ich Euch im nächsten Blog.

Das war´s mal wieder kurz und knapp.
Danke für`s Lesen und auf baldo,

Eurer Echo Girl